Pokerschool-Online
      POKERSCHULE
    POKER STORIES
  GRATIS DOLLARS
BONUSANGEBOTE

 

Poker Bonus
Poker Regeln
Poker Analysen
Poker Strategie
Glossar Pokerglossar
Geschichten Pokerstories
Software Pokersoftware
Pokerlinks Links
 
GNUF Poker Anmeldung
CD Poker $30 Gratis
badbeatgebeutelt - Pokershirts Onlineshop
Moneybookers

 

Pokerschule für Einsteiger

3. Position und Tischdynamik

Du solltest bereits wissen, dass der Spieler, der in später Position sitzt, über einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem in der schwächeren Position verfügt. Einfach aus dem Grunde, weil die Entscheidung des Gegners vor ihm fällt. Checken alle vor Dir, dann steht es Dir frei, den Pot zu erhöhen, einen Bluff zu versuchen oder die nächste Karte gratis zu kaufen. Checkst Du in früher Position und der Einsatz erfolgt nach Dir, dann weisst Du niemals, ob dieser Einsatz auf ein entsprechendes Blatt zurückzuführen ist oder schlicht die Reaktion darauf ist, dass Du, durch Dein Checken, Schwäche angezeigt hast.

Aber, auf sehr locker (loose) gespielten Tisch, reduziert sich die Bedeutung der Position aus dem Grunde, weil es in fast jedem Spiel zum Showdown kommt, und Du in jedem Fall das beste Blatt vorzeigen musst, um den Pot zu gewinnen. Begehe also nicht den Fehler, auf derartigen Tischen Deine Position überzubewerten. Hier kann es durchaus sein, dass Du vom Button A-Q spielst, im Board liegt K-K-10-9-7 und Dein Gegner callt bis zum bitten Ende - mit 2-2!

In jedem Fall musst Du aber bedenken, dass, wenn Du in früher Position sitzt, Dir jederzeit ein Raise nachfolgen kann. Alle Strategien, die Du aus Büchern lernst, verweisen meist auf Tische der höheren Limits, an denen keineswegs so leichtfertig mit Calls umgegangen wird. Auf niedrigen Tischen online kann oft genau das Gegenteil dieser Empfehlungen zum Erfolg führen. Zurückhaltung ist niemals falsch.

Kannst Du davon ausgehen, dass Dir, der Erfahrung an diesem Tisch entsprechend, mehrere Caller folgen werden, dann lassen sich einerseits natürlich auch solche Karten spielen, deren Verbesserungschance geringer ist, andererseits, A-K muss sich erst einmal verbessern, um gegen mehrere Gegner zu bestehen. Somit ist, wir sprechen von sehr aktiven Tischen, ein Raise nicht immer angebracht.

So wie es heißt, dass Du an lockeren Tischen Zurückhaltung zeigst, während Du Gegnern, die regelmäßig passen, häufig kleine Pots stiehlst, so musst Du aber auch bedenken, dass an Tischen, an denen es fast ausnahmslos mehrere Beteiligte im Showdown gibt, sich Dein Blatt natürlich entsprechend verbessern muss. In diesem Fall spielst Du zwar mehr Anfangskarten, verabschiedest Dich von diesen aber sofort, sobald der Flop nicht passt.

Lasse Dich von schlechter Spielweise der Gegner nicht mitreißen. Finden sich mehrere Caller am Flop, dann zeigt dies, dass die meisten kategorisch mitgehen, ganz einfach, um abzuwarten, was der Turn bringt und was dann passiert. Verschenke also nicht die vielen Einsätze, wenn sich Deine Outs nicht rechnen.

<-- zurück zu 2. Bankrollmanagement