Pokerschool-Online
      POKERSCHULE
    POKER STORIES
  GRATIS DOLLARS
BONUSANGEBOTE

 

Poker Bonus
Poker Regeln
Poker Analysen
Poker Strategie
Glossar Pokerglossar
Geschichten Pokerstories
Software Pokersoftware
Pokerlinks Links
 
GNUF Poker Anmeldung
CD Poker $30 Gratis
badbeatgebeutelt - Pokershirts Onlineshop
Moneybookers

 

Pokerschule für Einsteiger

9. Multi-Table-Turniere

Freerolls und Turniere mit niedrigem Buy-in haben eines gemeinsam: die Mehrzahl der Spieler scheut sich nicht vor früher Elimination. Saftige Raises und All-ins sind die Regel.

Spiele also in der ersten Phase sehr zurückhaltend. Bei jedem Limpen verschwendest Du Chips, wenn Du weisst, dass Du ein Raise nicht callen kannst - und ein solches meist erfolgt.

Bitte dedenke dabei: Beginnst Du mit 1.500 Chips und investierst mehrmals in Spekulationen, Dein Stack sinkt dabei auf 1.100 ab, und endlich kannst Du verdoppeln, dann hast Du bloß 2.200 Chips vor Dir. Wärst Du davor zurückhaltender gewesen, hätte Dich die Verdoppelung auf knapp 3.000 gebracht.

Du wirst beobachten, dass die Chipleader der ersten Stunde selten den Final Table erreichen. Wichtig ist vor allem, dass Du Dich so lange im Turnier hältst, bis die Blinds entsprechend ansteigen. Dann brauchst Du das richtige Blatt zum richtigen Zeitpunkt. Da führt kein Weg daran vorbei. Auch ein ansehnlicher Stack löst sich mit zwei Bad Beats sehr rasch wieder auf.

Wie vorsichtig oder aggressiv man in dieser Phase spielt, hängt ganz von den Eigenschaften der Gegner am Tisch ab. Zwar hat man nicht lange Zeit, deren Spiel zu analysieren, zu rasch lösen Tische sich auf, doch sollte man sich an den erprobten Grundsatz halten: Je öfter gecallt wird, desto seltener blufft man. Auch sollte Dein Blatt, wenn Du den Zeitpunkt für einen Bluff günstig findest, über ein gewisses Verbesserungspotential verfügen, z. B. Straße oder Flush. Für den Fall, dass Du doch gegen einen Gegner mit hohem Taschenpaar oder A-K anrennest, verbessersr Du dadurch Deine Gewinnchance deutlich.

Verfüget man über eine entsprechende Menge an Chips, so habt man, in der fortgeschrittenen Spielphase, meist die Wahl, diesen zu gesteigerten Angriffen zu nutzen oder sich passiv ins Geld (oder an den Final Table) zu spielen, während sich die Gegner gegenseitig eliminieren.

Online zeigt sich wesentlich mehr Risikobereitschaft als in Live-Turnieren. Bedenke also, dass, wenn man einen Spieler, dessen Chips nur mehr für einen Versuch ausreichen, angreifet, die Bereitwilligkeit zum Call online wesentlich höher ist. Dies liegt grundsätzlich daran, dass er sich bereits darauf eingestellt hat, sich für ein neues Turnier anzumelden (oder ohnehin mit seiner Freundin ins Kino möchte). Am Live-Tisch zeigt sich eine wesentlich stärkere Tendenz, so lange wie möglich auszuhalten, um vielleicht doch noch, durch ein kleines Wunder, aufzuholen.

Sitzt man nun endlich am Final Table, so zeigt sich oft, dass einige Spieler durch Aggression und günstigen Fall der Karten an diesen gelangt sind. Diese Spieler neigen zu riskanten Angriffen (auch das gelingt online wesentlich häufiger als in Live-Veranstaltungen). Nutzen also deren Angrifflust mit den passenden Karten.

Möchtest Du Dich für den Fall, dass Du es bis zum Final Table schaffst, entsprechend vorbereiten, dann kannst Du in Sit&Go-Turnieren dafür über. Short-handed No-Limit-Poker bedarf in jedem Fall Erfahrung, die man dort am raschesten sammeln kann.

<-- zurück zu 8. Sit & Go Turniere